Manzanillo

Innerhalb von 6 Stunden bin ich von Mexiko Stadt nach Guadalajara gereist. Daher dachte ich mir, wenn die Busfahrt von Puerto Vallarta nach Manzanillo ebenso lange dauert, dann bin ich bestimmt wieder nah dran an Mexiko Stadt. Denkste.

Los ging es um 13:30 Uhr und nach 30 Minuten Busfahrt durch die Stadt war ich wieder in der Nähe vom Hostel. Sprich den Akt mit den Öffentlichen und der panischen Uber-Fahrt hätte ich mir komplett sparen können. Danach saß ich bis um 21 Uhr im Bus. Zu meinem Glück stieg irgendwann mal ein Gebäckverkäufer zu und ich wurde sein bester Kunde. Vom Busbahnhof ging es dann zu Fuß zum Hostel, was mich fast zwei Stunden beschäftigte. Ursprünglich wollte ich mit Uber zum Hostel, aber in dieser Stadt gibt es keine Uber-Fahrer, nur Taxen. War nicht so schlimm, man kann das auch als Workout betrachten.

Das Hostel selbst kann ich nur empfehlen! Zwei mal umfallen und man liegt im Meer. Das hat dann auch zur Folge, dass es wahnsinnig laut ist. Aber gegen die schnarchenden Zimmerkollegen braucht man eh Ohrenstöpsel.

Am Tag meiner Weiterreise war ich zeitig genug wach, um an einer Yoga-Sitzung teilzunehmen. Für 80 MXN kann man den Spaß schon mal mitmachen. Außerdem ist mir noch keine mollige Yoga-Lehrerin untergekommen und bei der Martha war’s nicht anders. Voller Vorfreude hoffte ich auf eine interessante, körperliche Betätigung und wurde bitter enttäuscht. Ich meine, warum heißen die Figuren denn glühendes Dreieck, Feuerrad, Waffeleisen oder Nirvana wenn dann letztlich nur schmerzhafte Dehn- und Atemübungen praktiziert werden… ‎Oh, ich sehe gerade, ich habe mich da in ein anderes Fachgebiet eingelesen.

Mit dem Bus ging es weiter nach Colima zu einer privaten Airbnb-Unterkunft. Was macht man dort? Man nimmt die Hausherren beim Wort und fühlt sich wie zuhause.